Gastbeitrag von Matti – Vor einigen Wochen habe ich mich entschieden, meinen Musik-Streaming Dienst zu wechseln. Jahrelang war ich zufriedener Napster-Nutzer, allerdings in letzter Zeit immer häufiger verärgert. Mehrmals wurde das Design geändert und als endlich eine UWP-App für Windows 10 fertig war, kam das Creators-Update von Microsoft welches die DRM-Unterstützung in Windows beendet hatte, womit man in der App keine Songs mehr offline speichern konnte. Eine überarbeitete App kam dann erst sehr verspätet und hatte wieder ein anderes Design.

Aus diesem Grund habe ich mich (erstmal kostenlos) bei Spotify angemeldet. Mein größtes Problem, alle meine über die Jahre erstellten Playlists neu zu erstellen, habe ich mithilfe einer Website gelöst welche eine Vielzahl
von Musik-Streaming-Dienste verknüpfen kann. In der Free-Version konnte ich somit meine Playlists von Napster zu Spotify exportieren.
(Link: soundiiz.com)

Nach ein paar Wochen Nutzung möchte ich nun ein paar spannende Features erläutern, warum ich letztendlich bei Spotify geblieben bin.

Dein Mix der Woche

Jeden Montag gibt es eine Auswahl speziell für dich!

Dieser Satz sagt eigentlich schon alles. Aus deinem Hörverhalten werden ähnliche Künstler und Lieder von viel gehörten Künstlern für dich rausgesucht.

Warteschlange

Wie bei anderen Diensten hat man eine Wiedergabeliste, die abgearbeitet wird. Dabei kann es ein einzelnes Album, eine Playlist oder ein Künstlerradio sein. Wenn man seine Playlist nicht komplett ersetzen möchte, gibt es die Funktion einen Song (oder ein Album, etc.) in die Warteschleife zu setzen. Dadurch wird der ausgewählte Track hinter den aktuellen in die Wiedergabeliste geschoben und danach läuft die vorherige Liste weiter. Bei Winamp kann man auch einstellen, an welche Stelle er neue Songs setzen soll. Bei Napster ist es beispielsweise nur möglich einen Titel ans Ende der Playlist einzufügen.

Zuletzt gehört

Eine Song für die Song Historie gibt es auch bei anderen Diensten. Spotify ordnet diese allerdings nach Album, Künstler, oder Playlist, je nachdem in welchem Kontext sie abgespielt wurden, was die Übersichtlichkeit deutlich erhöht. Auch kann man Einträge entfernen, die man vielleicht nur aus Versehen angespielt hat.

Plattformübergreifend

Wenn man sich auf mehreren Geräten anmeldet, hat man die Möglichkeit, z.B. auf seinem Smartphone ein neues Lied auszusuchen und es auf dem Computer abzuspielen. Auch kann man die aktuelle Wiedergabeliste auf einem anderen Gerät weiter erhören. Sehr praktisch bei Hörbüchern.

Automatische Downloads

Wenn man Musik offline speichert (in meinem Fall sind es oft ganze Playlists), um so mobiles Datenvolumen zu sparen, lädt Spotify neue Songs automatisch runter, wenn diese zu der entsprechenden Playlist hinzugefügt wurden. Natürlich erst sobald man wieder eine W-LAN Verbindung hat. Bei Napster musste man den Download für jedes neue Lied einzeln per Hand anstoßen.

Das waren die für mich wichtigsten Features. Die Musikauswahl ist bei den meisten Anbietern recht gleich und damit nicht erwähnenswert. Dies ist kein finanzierter Beitrag oder Product-Bashing gegen irgendwelche Dienste, sondern lediglich meine eigene Meinung. Probiert am besten selbst verschiedene Dienste aus und entscheidet dann, welcher euch am besten gefällt.

Matti
Author

Hi! Ich bin Matti und Gast-Autor bei beauty and the tech. Hauptsächlich spreche ich mit the tech in unserem Podcast über diverse IT Themen und was uns sonst noch so in den Sinn kommt.

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