Ich wollte mal endlich einen Selbstversuch starten und mein iPad mehr nutzen als ich im letzten Beitrag erklärt habe. Es ist ein Konsumgerät, doch ich möchte mal die Szenarien die für einen Einsatz des MacBooks sprechen mit dem iPad checken. Dies wären:

  • Blogbeiträge schreiben (MacBook)
  • Musik hören (MacBook)
  • Nerd-Kram (MacBook)
  • noch mehr Nerd-Kram (MacBook)
  • viel mehr Nerd-Kram (MacBook)
Blogbeiträge
Dank eines Leserkommentars (danke Steffi) kam ich auf die Idee das iPad mal für das Blogging zu verwenden. Momentan schreibe ich diesen Beitrag mit der OnScreen Tastatur des iPads und es funktioniert erstaunlich gut. Wenn man nicht einmal Neues ausprobiert, wird man es nie wissen wie es ist ohne physische Tastatur auszukommen. Die nächste Woche wird sich zeigen ob die Touch Tastatur wirklich so gut ist wie sie mir in diesem Moment vorkommt, ich bin gespannt. Da die iOS App von WordPress nicht das Gelbe vom Ei und die Weboberfläche auch ein Graus ist, habe ich mich nach iPad Apps für das Blogging mit WordPress umgeschaut. Ins Auge gestoßen ist mir BlogPad Pro. Gute Oberfläche und nahezu alle Funktionen die man braucht. Die nächsten Beiträge entstehen definitiv mit dieser App.
BlogPad Pro for WordPress & Blogger
BlogPad Pro for WordPress & Blogger
Entwickler: Macroweb Ltd
Preis: Kostenlos
  • BlogPad Pro for WordPress & Blogger Screenshot
  • BlogPad Pro for WordPress & Blogger Screenshot
  • BlogPad Pro for WordPress & Blogger Screenshot
  • BlogPad Pro for WordPress & Blogger Screenshot
  • BlogPad Pro for WordPress & Blogger Screenshot
Musik
Ich höre eigentlich nur im Office und beim morgendlichen Sport meine Musik. Das heißt, dass ich kein großer Spotify oder Radiohörer bin, sondern einfach die neusten YouTube Mixe höre und mich bei guter Musik an die Arbeit machen kann. Dafür habe ich eine iTunes Match Subscription und nutze iTunes am Mac und die Stock-Music App auf den iOS Geräten. Das funktioniert sehr gut und werde ich auch weiterhin so handhaben. Als Experiment werde ich mir einen anderen Lautsprecher in mein Office stellen und so das Macbook mit USB Lautsprechern ungenutzt lassen. Mit etwaigen Bluetooth Speakern kann ich nun ja auch mein iPad nutzen.
Nerd-Kram
Tja, der schwierigste Teil. Was mache ich mit dem ganzen Nerdie Kram? Ich werde mich für die nächste Zeit einschränken und versuchen das Shellskripting, das Ausprobieren von neuen Apps und das gewohnheitsbedingte Betreten des Raumes mit anschließendem Öffnen des MacBooks abzuändern. Ich glaube für den technischen Teil werde ich einige Zeit brauchen, aber wie sagt man: “Gut Ding braucht Weile”.
iPadBlogPadPro.jpg
Nun fragt man sich: Wieso schränkt man sich künstlich ein, nur um ein iPad als vollwertigen PC zu nutzen?
Versuch macht klug! Wir leben in 2017 und das bedeutet schon längst “Cloud-only”. Im letzten Beitrag habe ich die zukunftsorientierten Ansätze von Chrome OS hervorgehoben, die einfach super sind. In der heutigen Zeit sollte sich niemand mehr einen Fileserver in die eigenen Wände stellen, wozu denn auch? Die Zeiten sind vorbei mit lokaler Datenhaltung, Backups, externen Festplatten und Sticks, Fehlersuche. Es gibt so viele Gründe auf die Cloud umzusteigen, die ich nun aber nicht weiter nennen werde. Da ich mir bei der Nutzung eines Macs vorkomme wie in der Prä-Mobile-Ära und nicht wie in 2017, ist es Zeit voranzugehen und auf cloudbasierte Geräte mit minimalsten Pflegeaufwand umzusteigen. Wie das Ganze bei mir aussehen wird, weiß ich noch nicht so recht. Der Test für die nächsten Wochen wird zeigen, ob ein iPad für mich mit etwas Umgewöhnung ein richtiger PC Ersatz werden könnte. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. #staytuned
thetech
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Moin! Ich bin thetech, 25 Jahre alt und IT-Mensch. Meine Beiträge drehen sich um Technik, Projekte, Workflows und was mir sonst noch so in den Kopf kommt. – Stay hungry, stay foolish!

3 Comments

  1. Ich habe mein iPad schon ne Weile nicht mehr. Ich hatte es aber mal genau so versucht wie du und bin bei den Dingen wie SSH oder Managementseiten von diversen Softwareprodukten gescheitert. Gerade das vCenter bei VMWare gestaltet sich da schon etwas nervig. :) Evtl. hole ich mir mal ein iPad Pro um so ein wenig das MacBook zu meiner Freundin schieben zu können. Zwar reizt mich ja ein Surface, allerdings haben Programmierer für Windows Software meist keinerlei Fantasie beim Design. :(
  2. thetech
    thetech Reply
    Hi Christian, ich habe das iPad-only Experiment auch schon des Öfteren versucht, bin aber auch wie du jedes Mal gescheitert. Nun ist es aus meiner Sicht aber mal Zeit umzudenken. Das hat auch viel mit dem kommenden iOS 11 zu tun, denn das Dock gleicht ja schon fast dem des Macs. 😎 Sobald VMware komplett auf Webinterface umgestellt hat wird das sicher auch ein wenig einfacher laufen, denn man musste dafür ja immer eine Windows VM booten. 😩 Habe demnach eher auf Proxmox gesetzt. In meinem neusten Beitrag habe ich meine Lösung der Wahl für SSH, FTP erwähnt, eventuell ist es auch etwas für dich: https://www.beautyandthetech.com/zwischenfazit-ipad-als-all-in-one-device Das Surface ist schon ein recht cooles Gerät und reizte mich auch bisher. Jedoch schreckt mich Windows einfach immer ab. Als Desktoplösung mit Tastatur, Maus und Monitor super geeignet, aber als Touch OS einfach unbrauchbar. Ich glaube hier müsste MS noch nachbessern. Grüße the tech
  3. Pingback: Zwischenfazit: iPad als All-in-One Device – beautyandthetech

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