Vor Ewigkeiten habe ich mir viele Themen fuer neue Blogposts aufgeschrieben und schiebe diese dennoch immer auf. Manchmal habe ich in diesem Moment nicht die Laune mich in ein bestimmtes Thema hineinzuversetzen und denke mir dann doch einen Post spontan aus, genau wie diesen hier. Da wir keine kommerzielle Bude mit must-have Postings sind, sondern ein Onlineblog um bestimmte Dinge die uns bewegen oder erfreuen anderen Lesern zu zeigen und auch zu helfen, werde ich diese Liste zukuenftig nicht mehr anschauen. Ich werde mir einfach regelmaessig Zeit nehmen und genau das verfassen, was mir momentan im Kopf herumschwebt.

Aufgrund meines neuen Jobs  haben sich manche Sachen im Alltag geaendert, aber zum Guten. Ich bin durch die Heimarbeit zeitlich nicht mehr an Officezeiten gebunden und muss auch keine Stunden zaehlen bis ich in den Feierabend gehen kann. Ich habe eine Standard 9to5 Arbeitswoche, mit jedoch etwas verschobenen Shiftzeiten. Ich schaue eigentlich gar nicht auf meine Zeiten, denn zaehlen kann man die schlecht. Sogesehen bin ich vom Aufwachen bis in die Nacht mit der Arbeit verbunden, entweder indirekt per Smartphone oder direkt am Notebook. Aktives Arbeiten geschieht am Notebook, ich koennte aber auch an jedem beliebigen PC/Mac arbeiten. Ausserhalb der eigentlichen taeglichen Arbeitszeit passt man immer auf dringende E-Mails auf und ist sowieso per Messenger fuer jedermann erreichbar. Klingt stressig? Ist es eigentlich nicht. Ich geniesse die Tatsache Verantwortung uebernehmen zu koennen und bin auch bereit nach der Shiftzeit noch gewisse Dinge fuer die Company zu erledigen.

Also habe ich nun vier Wochen im neuen Job verbracht kann man sagen. War es anstrengend? Ja, doch etwas. Bei viel neuem Stoff zum Lernen, neue Umgebung zum Arbeiten (auch wenn es das heimische Buero oder benachbarte Cafe ist) und eine komplett andere Struktur war es doch einige Tage etwas viel. Dies hat sich dann aber nach einem richtigen Feierabend wieder gelegt und man kann wieder voll durchstarten. Andere sagen zu mir, dass denen sprichwoertlich die Decke auf den Kopf fallen wuerde wenn sie den ganzen Tag zu Hause hocken wuerden. Wenn ich den ganzen Tag wirklich nichts zu tun haette und die Decke anstarren wuerde, ginge es mir aehnlich. So merke ich aber gar nichts vom Tag, denn ich bin durchgehend beschaeftigt und vergesse so manchmal sogar die Lunchtime. Es ist nicht hartes Arbeiten im klassischen Sinne bis man gar nicht mehr weiss wo man eigentlich steht, sondern es fuehlt sich an wie Freizeit. In dieser beschaeftige ich mich mit aehnlichen Dingen und moechte gerne gewisse Workflows und Ablaeufe verbessern, was ich nun im Business auch machen darf. Daher blicke ich auf vier Wochen zurueck und denke, dass es auch erst eine Woche sein koennte. Auf dem Papier arbeite ich viel und ordentlich, fuer mich fuehlt es sich an wie Freizeit und Spass.

It is 100% worth it!

thetech
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Moin! Ich bin thetech, 25 Jahre alt und IT-Mensch. Meine Beiträge
drehen sich um Technik, Projekte, Workflows und was mir sonst noch so in den Kopf kommt. – Stay hungry, stay foolish!

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