In der Vergangenheit habe ich schon des Öfteren erklärt, dass Veränderungen einfach dazugehören und in den Alltag integriert werden sollten. Sobald man sich eingefahren hat und Tag für Tag das Gleiche passiert, gehen manche Sachen unter und man wird nicht (oder weniger) froh. Oft erwische ich mich bei der Festsetzung von bestimmten Abläufen und der Vorbereitung solch eingefahrener Dinge, dies versuche ich jedoch zu erkennen und zu ändern. Meist macht mich beauty darauf auch aufmerksam. :mrgreen:

Meine neuste Veränderung steht momentan im Job an. Nun laufen die letzten Stunden im alten Job, die Vorfreude auf das Neue ist groß. Bisher basierte der Wechsel meiner Jobs immer auf finanziellen Verbesserungen, die mich jedoch genau zu dem Punkt gebracht haben, an dem ich mich bisher befand. Fleißige Leser wissen, dass ich der Meinung bin man sollte als IT nie – wirklich nie – aufhören seine Skills zu verbessern und zukunftsorientiert zu arbeiten bzw. zu denken. Dies gelang mir bei deutschen Firmen bisher in keiner Weise und ich war auf die festgelegten Strukturen beschränkt. Diese Beschränkung im Arbeitsalltag greift einfach täglich ein und man hört irgendwann auf fresh und neu zu denken. Ich möchte nun keinem Arbeitgeber schlechte Noten geben, jedoch hat dieses Konstrukt bei mir bisher nicht funktioniert und mich letztendlich zum Umdenken bewegt.

Ich stand vor der Wahl zwischen einem dauerhaft beständigen IT-Job bei einem der weltgrößten deutschen non-IT Unternehmen und der neuen, weiten und freshen IT-Welt. Lange habe ich gebraucht und mich dann für einen Wechsel entschieden. Möglichkeiten in andere Strukuren und Jobs zu schlüpfen gab es, jedoch wäre es kein wirklicher Tapetenwechsel gewesen, sondern lediglich ein Wechsel der Federmappe. Nun werde ich bei einem international aufgestellten IT-Unternehmen remote und frei (!!!) arbeiten, wie in meiner Traumvorstellung als Free-Agent. Was auf mich ohne den täglichen Gang zum Office zukommt und wie ich mich schlage, werde ich sehen. Ich werde mein Bestes geben!

Diese Umstellung greift natürlich nun in meine Freizeit ein, die ich gerne für Projekte aufgebe und als Freizeit aka Nerd-Time einstufe. Wieviel dies ist und was noch gesund ist – keine Ahnung. Ich habe mich zumindest vorbereitet und die aus Langeweile entstandenen Projekte eingefroren. Diese werde ich als Open-Source Projekt hier veröffentlichen und mich auf Neues stürzen wenn ich eine Struktur im neuen Job gefunden habe. Das erste Mal, dass ich soetwas durchziehe und es fühlt sich einfach gut an. Mal altes Gefrickel loswerden und Raum im Kopf haben. Natürlich habe ich ebenfalls Tasks, Apps, Gewohnheiten und Dienste entschlackt die mich vom produktiv sein abhielten (Beispiel: Link).
Diese Zeit nutze ich nun lieber für Neues im Job und in der Familie. #staytuned

thetech
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Moin! Ich bin thetech, 25 Jahre alt und IT-Mensch. Meine Beiträge
drehen sich um Technik, Projekte, Workflows und was mir sonst noch so in den Kopf kommt. – Stay hungry, stay foolish!

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