Seit Ewigkeiten bin ich auf der Suche nach meinem perfekten Computer. Angefangen bei Windows-Basteleien, Hackintosh, Zockrechner, iMac war ich es nun Leid und wollte bei meiner perfekten Plattform landen. Doch so ganz genau wusste ich das nie, denn es gibt viele Geräte die ich Frage kämen. Lange Zeit habe ich gedacht, dass man mit dem iPad als Konsum- und Arbeitsmaschine eigentlich alles abdecken kann. Nach einiger Zeit bin ich von dem Gedanken jedoch wieder abgekommen und zu meinem MacBook Air gewechselt. Eigentlich ist MacOS ja zu iOS relativ kompliziert und auch pflegebedürftig…

So gingen meine Gedanken hin und her, bis ich letztendlich auch bei einer ganz anderen Plattform — einem Chromebook gelandet bin. Als ich das Acer Chromebook 14 ausgepackt, benutzt und wieder eingepackt hatte war ich mehr als froh wieder das MacBook benutzen zu dürfen. Na klar, es ist ein Preisunterschied und daher auch eine Frage der Qualität welches Gerät ich für den gezahlten Preis bekomme. Jedoch war es nicht nur die Hardware die mir wieder Freude am MacBook bereitet hat, sondern auch die Software. Auf dem Chromebook läuft ChromeOS und dies ist eigentlich nur ein kleines Linux mit Chrome als einzige Anwendung. Die Idee dahinter ist sehr cool und ich bin nach wie vor der Meinung, dass in Zukunft damit alles abgedeckt werden kann. Jedoch habe ich mich nicht zu Hause gefühlt und war doch durch die Softwarequalität etwas abgeschreckt. Es gibt eben doch kleine sehr große Unterschiede zwischen MacOS zu ChromeOS und iOS zu Android. Nach diesem kleinen Google’schen Abenteuer habe ich mir mal Gedanken gemacht wozu ich denn überhaupt einen Computer/Mac benötige und dazu dann auch gleich das favorisierte Gerät aufgeschrieben.

  • Blogbeiträge schreiben (MacBook)
  • Surfen (iPad)
  • Videos schauen (iPad)
  • Musik hören (MacBook)
  • Nerd-Kram (MacBook)
  • noch mehr Nerd-Kram (MacBook)
  • viel mehr Nerd-Kram (MacBook)

Wie man sieht, lohnt sich für mich doch eher ein MacBook als Hauptrechner und ein iPad als Konsumgerät. Sobald man auch nur anfängt viel über das Terminal zu arbeiten oder einfach viel Platz und Auswahl auf dem Bildschirm braucht, hat man keine Freude am iPad. Da ist der Fullscreen unter MacOS mit Drei-Finger-Wisch nach rechts doch eindeutig die bessere Wahl. Das MacBook wird wie vorher im Office auf seinen Einsatz warten und das iPad werde ich wie bisher abends zum Twitter/Facebook stöbern nutzen. Manchmal hat man schon die perfekte Lösung und sieht sie einfach nicht. #staytuned

thetech
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Moin! Ich bin thetech, 25 Jahre alt und IT-Mensch. Meine Beiträge drehen sich um Technik, Projekte, Workflows und was mir sonst noch so in den Kopf kommt. – Stay hungry, stay foolish!

3 Comments

  1. Hallo Marvin, super Artikel - vielen Dank. Ich selbst nutze beide Geräte und wie Du schon gesagt hattest, für Arbeiten mit Terminals, Scripting und andere Tech-Sachen macht es einfach Sinn den MAC zu nutzen; schon wegen der Größe und Geschwindigkeit. Allerdings fürs Schreiben, handschriftliche Notizen, Surfen und Recherchieren ist das Ipad super geeignet. Viele meiner Blogbeiträge entstehen als Entwurf auf dem Ipad und die Nachbearbeitung erfolgt dann auf dem MAC. Dir einen schönen Sonntag, Viele Grüße, Steffi
  2. thetech
    thetech Reply
    Hallo Steffi, super Idee! Ich werde bald mal testen meine Vorbereitungen + Beitrag auf dem iPad zu tippen und dann zum Stichtag nochmals mit dem Mac zu überarbeiten. Danke!
  3. Pingback: Selbstexperiment: iPad als All-in-One Device – beautyandthetech

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