Da wir einige Einsendungen zu Produktivitätstipps erhalten haben, führe ich diese gemixt mit meinen Anregungen auf. Natürlich arbeitet jeder anders und kann eventuell nicht mit jedem Tipp etwas anfangen, aber so ging es mir auch. Nachdem ich meinen Rhythmus gefunden hatte, wusste ich genau welche Dinge ich anwenden sollte und welche für mich nur Overhead sind. Die ersten Tipps wurden im Part I erklärt und werden nun fortgesetzt.

Mir sind insgesamt 20 Dinge für meinen persönlichen produktiven Tag wichtig.

  1. Keep it simple
    Diesen Tipp würde ich sogar auf den ersten Platz setzen, da er bei mir in allen Sachen hilft. Bevor man komplizierte Projekte anfängt oder komplexe Tasks zu viel Zeit fressen, überdenke es. Es geht sicher viel einfacher, effektiver, stressfreier.
  2. Den Fokus auf eine Sache setzen
    Wenn ich konzentriert etwas erarbeite und die Sache auch gut beenden möchte, muss ich einen Tunnelblick nutzen. Der Fokus auf diesen Task ermöglicht mir andere Störfaktoren auszublenden und mich voll auf diese eine Lösung zu konzentrieren.
  3. Nicht durch Informationen fluten lassen
    Auf dem Weg zur Arbeit höre ich sehr gerne Podcasts (Beitrag) und gebe meinem Gehirn den ersten Kick sich auf die englische Sprache und auch Technikthemen einzustellen. Sobald ich arbeite höre ich nur in konzentrierten Phasen Musik und lasse so meinem Kopf etwas Zwischenpuffer, um den Alltag möglichst ohne zusätzliche Informationen zu belasten. Dadurch kann man unterbewusste kleine Burnouts verhindern und ist gelassener. Diesen Tipp kann man auch beim Smartphone und Mac anwenden. Muss ich alle fünf Minuten eine Pushnachricht bekommen? Nein? Deaktiviere Push und vermeide sich anschleichenden Stress.
  4. Routinen anlegen und nutzen
    Der Mensch legt im Alltag automatisch Routinen an und kann so wiederkehrende Tasks einfach und unüberlegt erledigen. Dies entlastet das Gehirn und macht uns effizienter. Jeder hat andere Routinen, sei es nur das Zähneputzen oder die abendliche Lesesession. Komplett planen und scripten kann man den Alltag nicht, das wäre auch schlimm. Lege wichtige und effiziente Routinen an und nutze sie jeden Tag, es macht einfach produktiver.
  5. Kein Multitasking
    Ähnlich wie das Beseitigen von Störfaktoren und das Setzen eines Augenmerks ist es ein Tipp für einzelne Tasks. Sobald der Mensch mehrere Sachen gleichzeitig erledigen möchte, kommt er durcheinander. Bei Routinen und leichten Aufgaben mag es gehen, bei komplexen Dingen wird es schwierig und die Qualität der Lösung sinkt automatisch. Manchmal muss man umgebungsbedingt mehrere Tasks gleichzeitig bearbeiten, verhindere es aber wenn es geht. Sequenzielle Abarbeitung erhöht den Standard.

Die nächsten Tipps und Ratschläge stehen schon in den Startlöchern und bringen manche Leser hoffentlich weiter. Falls ihr Tipps für mich habt, gerne in die Kommentare oder uns direkt anzwitschern unter @beautyndthetech. #staytuned

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Moin! Ich bin thetech, 25 Jahre alt und IT-Mensch. Meine Beiträge drehen sich um Technik, Projekte, Workflows und was mir sonst noch so in den Kopf kommt. – Stay hungry, stay foolish!

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